Chorfenster

Die Fenster im Chor der Kirche


Im Jahr 1956 hat Professor Rudolf Yelin (Kunstakademie Stuttgart) die drei Chorfenster gestaltet. Seine Aufgabe war: „Der spätgotische Kruzifixus, der von der Südwand in die Mitte des Chors gebracht worden ist, soll mit Osterbildern hinterlegt werden. Die Botschaft des Chors soll sein der „für uns“ gekreuzigte und auferstandene Christus.“

 

 

Linkes Chorfenster

Linkes Chorfenster

 

 

Linkes Chorfenster

Oberes Bild (Thomas und der auferstandene Christus – Joh. 20,24-31)
Christus überwindet den Zweifel und schenkt Gewissheit. Aus dem zweifelnden Thomas wird der bekennende Thomas.

Unteres Bild (Maria Magdalena und der auferstandene Christus – Joh. 20,11-18)
Christus überwindet die Lebenskrise und gibt neuen Lebenssinn. Maria Magdalena kann nicht mehr und darf neu anfangen.


Rechtes Chorfenster

Rechtes Chorfenster

 

 

Rechtes Chorfenster


Oberes Bild (Das Pfingstwunder – Apg 2,1-12)
Christus gibt der Kirche, was sie für ihren Dienst in der Welt braucht. Die Kirche (durch vier Männer und eine Frau dargestellt) bekommt die Kraft und das Feuer des Heiligen Geistes.

Unteres Bild (Die Emmausjünger – Lk. 24,13-35)
Christus überwindet die innere Leere und gibt neue Motivation. Die Emmaus-Jünger, die keine Zukunft mehr für ihr Christsein gesehen haben, bekommen neue Orientierung, neue Motivation und neue Kraft für ihr Christsein.

Mittleres Chorfenster

Mittleres Chorfenster

 


Mittleres Chorfenster


Oberes Bild (Das neue Jerusalem – Offb 21,1-5)
„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebr. 13,14)
Es ist das Symbol für die Vollendung, für die volle Gemeinschaft mit Gott.

Mittleres und unteres Bild (Die Himmelfahrt Jesu Christi – Lk 24,50-53)
Christus macht den Weg zum Ziel frei. Christus ist Quartiermacher und Fürsprecher. Christus führt und leitet seine Kirche und alle seine Christen zum Ziel.
Die Darstellung der Himmelfahrt Christi zeigt: „für uns“ ist das geschehen und auch für uns ist das der Weg. Ihm können wir uns anvertrauen, ihm „nachfolgen“.